Judith Cuénod

Judith Cuénod, geboren 1989 in Basel, studierte bis 2011 Schauspiel an der Zürcher Hochschule der Künste. Zuvor spielte sie am Jungen Theater Basel u.a. in «Next Level Parzival!» (Regie: Sebastian Nübling). Während ihres Studiums war sie am Schauspielhaus Zürich in «Der Revisor» (Regie: Sebastian Nübling) sowie in der Titelrolle im «Dornröschen» zu sehen (Regie: Philippe Besson). Zuletzt spielte sie am Stadttheater Bern in «Triumph der Liebe» (Regie: Matthias Kaschig) und erneut am Jungen Schauspielhaus Zürich in «Der Hund mit dem gelben Herzen oder Die Geschichte vom Gegenteil» (Regie: Philippe Besson).  Am Luzerner Theater war sie 2012 in «Grimm» (Regie: Thorleifur Örn Arnarsson) zu sehen. 2009 wurde sie mit dem Studienpreis Schauspiel von Migros-Kulturprozent ausgezeichnet und war 2011 Preisträgerin der Friedl-Wald-Stiftung sowie der Armin-Ziegler-Stiftung.

Am Theater Kanton Zürich spielte sie in «Bunbury», der Freilichtproduktion von «Dracula» und in Jordi Galcerans «Karneval» und sie spielt die Julia in Shakespeares «Romeo und Julia».
 

In welchem Augenblick war Ihnen definitiv klar, dass Sie ans Theater gehen?
Als ich vom Theater-Kosmos gefangen wurde.

Ihr härtester Blackout auf der Bühne?
Auftritt: Stille. Grosse Stille. Viele Blicke. Grauenvoll.

Was bedeutet Ihnen Applaus?
Punkt 1: Nicht stolpern.  Punkt 2: «Dankeschön liebes Publikum» dabei flüstern.

Wo und wann kamen Sie zum ersten Mal mit dem Theater in Kontakt?
Ich weiss nur noch meine erste Rolle: Sams. Finde ich heute noch  grossartig.

Was wären Sie geworden, wenn nicht  Schauspielerin?
Clown (Traumberuf als Kind), Zahnärztin (Traumberuf mit 8 - wegen der Wasserschläuche mit denen man so rumspritzen kann), Archäologin (Traumberuf mit 11- reisen und in der Erde rumwühlen)...und jetzt eine Mischung aus all dem, perfekt, oder?

Für welche/n Schauspieler/in schwärmten Sie in Ihrer Jugendzeit?
Ich hatte mal «Wendy» abonniert und habe auch Nick von den „Backstreet Boys“ zum Geburtstag einen Brief geschrieben, aber nur weil meine damalige beste Freundin das getan hat. Dann hat sie eine Klasse übersprungen (ich weiss nicht, ob ich ihr diesen Schritt je verzeihen werde) und das mit der Schwärmerei hat ein abruptes Ende genommen.

Welches ist Ihr liebster Ort im Kanton Zürich?
Mein neues Sofa

Was geht Ihnen am meisten bei Ihren Mitmenschen auf die Nerven?
Unpünktlichkeit, obwohl ich selber immer zu spät komme.

Welches Buch lesen Sie zurzeit?
Miranda Julys «Zehn Wahrheiten».

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?
«Homeland» ist die beste Serie.

In welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?
In einer Zeit, in der man sich Zähne geputzt ins Bett beamen kann.

Welchen Traum würden Sie sich unbedingt noch erfüllen?
Das beste Cordon bleu auf der ganzen Welt gegessen zu haben.

Welches ist für Sie der schönste Moment des Tages?
Sicher nicht der Morgen.

 

 

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