Katharina von Bock

Katharina von Bock studierte an der Hochschule für Theater und Musik in Hamburg Schauspiel. Von 1993 bis 1997 war sie Ensemblemitglied am Zürcher Schauspielhaus. Seit 1997 ist sie freiberuflich tätig mit Engagements u.a. am Theater Neumarkt (1998/1999 u.a. «King Kongs Töchter»), Stadttheater Bern (2002 bis 2004 u.a. «Die zweite Überraschung der Liebe»), Casinotheater Winterthur (2005 bis 2008 u.a. «Salzburger Nockerln», «Business Class»), Zürcher Schauspielhaus (1999/2000 «Shakespeares Königsdramen»; 2008/2009 «Mein junges idiotisches Herz», «Sex»), Theater Basel (2009/2010 «Die kahle Sängerin») und am Schauspiel Bonn (2009 bis 2012 «Ion», «Hedda Gabler» und «Kirschgarten» ). Hinzu kommen diverse Hörspielproduktionen für das Radio DRS, Lesungen und Arbeiten für Film und Fernsehen (u.a. «Grounding», «Lüthi & Blanc», «Hildes Reise», «Flamingo» und «Happy New Year»). Seit der Spielzeit 2010/2011 ist sie im Ensemble des Theater Kanton Zürich.

In welchem Augenblick war Ihnen definitiv klar, dass Sie Schauspielerin werden?

Als ich merkte, dass für eine Opernsängerin meine stimmliche Begabung nicht reichte, mit etwa 14.

Ihr härtester Blackout auf der Bühne?

Eine kurze Ohnmacht, infolge einer starken Grippe. Texthänger gab es schon so einige …

Wer wäre Ihr Traumpartner in «Romeo und Julia?»

Johnny Depp …

Ihr schönstes Theatererlebnis?

Ein Operettenfinale zu singen («Salzburger Nockerln») und in die beglückten Gesichter der Zuschauer zu gucken. In einem 12-Stunden-Theatermarathon Shakespeares Königsdramen zu spielen – das sollte jeder Schauspieler mal gemacht haben.

Was bedeutet Ihnen Applaus?

Tja, eigentlich liebe ich Applaus, ich kann ihn aber immer noch nicht mit der, wie ich meine, angemessenen Ruhe und Grandezza entgegen nehmen.

Für welche Schauspielerin, welchen Schauspieler schwärmten Sie in Ihrer Jugendzeit?

Ulrich Tukur, Eliane Coelho (Sopranistin)

Welches ist Ihr liebster Ort im Kanton Zürich?

Nach einem Spaziergang auf dem Pfannenstiel gemütlich in der Kneipe auf den Zürisee schauen.

Was geht Ihnen am meisten bei Ihren Mitmenschen auf die Nerven?

Geltungssucht, Geiz und fehlender Humor.

Welches ist Ihr Lieblingsfilm?

«Sein oder nicht sein», «Pirates of the Caribbean» (1. Teil), «Pride and Prejudice» (BBC) und noch viele viele andere.

Welches ist Ihre Lieblings-LP/CD?

Rosenkavalier und Figaros Hochzeit.

In welcher Zeit hätten Sie gern gelebt?

Im Jetzt. Träumen kann ich mich ja in jede Zeit.

Was verabscheuen Sie am meisten?

Fanatismus, Popel und üble Gerüche.

 

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