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Noch immer dürfen wir nicht für Sie spielen, ausser ...

... unsere Klassenzimmerstücke «Die Eisbärin» und «Paul*»! Mit der Schauspielerin Judith Cuénod, die das Stück «Die Eisbärin» von Eva Rottmann spielt, hat Helmut Dwoschak im «Landboten» vom 13. Februar 2021 ein Interview geführt über Theater mit Maske, Zwischenrufe, social distancing und social media. Wir freuen uns, dass wir zumindest in den Schulen - unter Wahrung aller Schutzmassnahmen - noch Theater spielen können und freuen uns auf den Moment, wenn es auf allen Bühnen wieder möglich sein wird. Hier geht's zum Interview

50 Jahre TZ! Jubiläumsinterview mit Jacqueline Fehr

«ICH HABE GELITTEN, ALS ALLES SCHIEFLIEF, WAR ERLÖST, ALS ALLES GUT KAM.»

Jacqueline Fehr ist Zürcher Regierungsrätin, Vorsteherin der Direktion der Justiz und des Inneren und kennt das Theater Kanton Zürich schon seit Kindertagen.

Wie wurden Sie zum ersten Mal auf das TZ aufmerksam?

Das war in meiner Primarschulzeit in Elgg. Ich war damals vielleicht 12. Das halbe Dorf ist jeweils im Sommer das wildromantische Fahrenbachtobel hinauf gewandert, um oben, auf dem Hofplatz der Guhwilmühle, ein Stück des Theaters für den Kanton Zürich zu sehen, wie es damals hiess. Eines der ersten Stücke war wohl «Diener zweier Herren» von Goldoni.

Was bedeutet Theater für Sie?

Intensität. Am Boden sitzend, ganz nah, habe ich mit Truffaldino, dem zweifachen Diener mitgefühlt. Ich habe gelitten, als alles schieflief, war erlöst, als alles gut kam. Das Theater präsentiert mir alle relevanten Themen des Lebens, alle grossen Fragestellungen, dargestellt von ausdrucksstarken Menschen. Unmittelbar, live. Ich erlebe den Moment, kann ihn nichtfesthalten.

Was verbinden Sie mit dem TZ?

Die Nähe zum Publikum. Ich weiss noch, wie ich damals vor der Guhwilmühle ganz vorne vor der Bühne am Boden sass, so nah an den Schauspielenden, dass ich ihre Spucke durch die Luft fliegen sah. Ich beobachtete das mit einer Mischung aus Ekel und Faszination.

Was bedeutet das TZ für Sie?

Eine Institution, die Theater zu den Menschen trägt, im wahrsten Sinn des Wortes. Das TZ bringt Theater in jeden Winkel des Kantons und erreicht so ein ganz anderes Publikum als die städtischen Institutionen. Das spiegelt sich auch im breiten und vielfältigen Programm des TZ.

Was wünschen Sie dem TZ für die Zukunft?

Dass es seine Grundidee – das Wandertheater, welches zu den Menschen geht – auch in Zukunft so jung und so lebendig halten kann.

Ich wünsche dem TZ viel, viel begeistertes Publikum und weiterhin die Gelegenheit, in verschiedenen Gemeinden auftreten zu können. Wir brauchen in diesen wilden Zeiten der Individualisierung und der sozialen Distanz so viel Gemeinsames wie möglich.

  Für das Jubiläum wurde das «Junge TZ» gegründet. Warum ist Theater für Kinder und Jugendliche wichtig?

Theater erlaubt uns einen neuen und anderen Blick auf die Welt, es erzählt uns Geschichten und Konflikte, in denen wir uns neu und überraschend gespiegelt sehen. Theater stärkt uns darum in unserer Selbstfindung und –wahrnehmung. Das ist zwar in jedem Lebensalter existenziell. Ganz besonders wichtig ist es aber für Kinder und Jugendliche, die sehr unmittelbar vor der Aufgabe stehen, sich selbst und die Welt zu ergründen.

Das TZ reist durch die Gemeinden. Warum ist Theater vor Ort zentral?

Weil so ein anderes und breiteres Publikum erreicht wird. Und weil Theater ein Ort der Begegnung und des Austausches ist. Die TZ-Aufführungen sind in vielen Dörfern Fixpunkte in der Agenda. Man trifft sich, freut sich und erlebt gemeinsam etwas, das verbindet. Und die Gemeinden können den Einwohnerinnen und Einwohnern etwas Spezielles bieten.

Warum ist Theater für den Kanton Zürich wichtig?

Es ist etwas Verbindendes. Die Bewohner der Goldküste  fiebern  bei den gleichen Stücken und Sorgen der Protagonisten mit wie die Zuschauerinnen aus der Agglomeration oder dem Weinland. Obwohl nur die TZ-Truppe von Ort zu Ort wandert, verbindet sie den ganzen Kanton. Zudem stärkt Kultur unsere Identität. Das gilt für die persönliche wie für die kollektive Identität. Gerade in der heutigen Zeit, die uns auf ganz unterschiedliche Art und Weise fordert, ist es zentral, dass auch die Regionen ihre Identität stärken und weiterentwickeln können,  gerade im Kanton Zürich, der sehr von den beiden grossen Zentren Zürich und Winterthur geprägt ist. Dazu leistet das Theater Kanton Zürich einen Beitrag.

Spielpause bis Ende Februar 2021

Liebes Publikum 

 

Die Gesundheit aller und die Eindämmung der Pandemie hat jetzt Vorrang. Wir bedauern es sehr, dass wir nach dem Beschluss des Bundesrates vom 13. Januar weiterhin und bis Ende Februar nicht für Sie Theater spielen dürfen. Deshalb müssen wir leider die Premiere unserer Produktion zum 50-Jahr-Jubiläum, «Die Dreigroschenoper», verschieben. «Farinet oder das falsche Geld» mit einer geplanten Premiere im März entfällt.

Aber es gibt auch gute Nachrichten: Die Vorstellungen unserer Klassenzimmerstücke an Schulen können weiterhin stattfinden und darüber freuen wir uns sehr. Melden Sie sich bei unserer Theaterpädagogin Carola Berendts (c.berendts@tkz.ch), wenn Sie sich für eine Vorstellung interessieren. Wir sind auch jetzt stets für Sie da, wenn Sie für diese oder nächste Spielzeit eine Vorstellung buchen möchten. Unsre Gastspielorganisatorinnen Sarah Schneider und Saskia Keel (gastspiele@tkz.ch) beraten Sie gerne. 

Wir spielen  – wie auch nach dem Veranstaltungsverbot vom letzten Jahr – wieder für Sie, sobald wir wieder dürfen. Darauf freuen wir uns schon sehr! Bis dahin: Passen Sie auf sich auf und bleiben Sie uns treu und vor allem gesund!

Ihr Theater Kanton Zürich 

Verlängerung der Theaterleitung bis 2025/26

Der Vorstand der Genossenschaft für den Kanton Zürich hat die Intendanz von Rüdiger Burbach und der Leitenden Dramaturgin Ann-Marie Arioli um weitere vier Spielzeiten bis Ende der Saison 2025/26 verlängert. 

Rüdiger Burbach ist seit 2010 Künstlerischer Leiter und seit 2014 Intendant des Theater Kanton Zürich. Ann-Marie Arioli ist seit Herbst 2019 neu am TZ als Leitende Dramaturgin. Christoph Ziegler, Präsident der Genossenschaft, freut sich: «Das Theater Kanton Zürich hat in den letzten zehn Jahren viel Vertrauen und viele neue Spielorte erobert. Ich bin überzeugt, dass der bisherige Erfolg, gepaart mit Kontinuität und neuen Ideen, das TZ als kulturellen Grundversorger in den Gemeinden weiter in die Zukunft führt, gerade in diesen unruhigen Zeiten.» 

Intendant Rüdiger Burbach und die Leitende Dramaturgin Ann-Marie Arioli fühlen sich geehrt: «Wir freuen uns, die erfolgreiche Arbeit des TZ mit dem ganzen Team weiterführen und ausbauen zu dürfen. In den letzten 10 Jahren haben wir es geschafft, in den Gemeinden ein treues und zugewandtes Publikum aufzubauen, das die Leistungen des TZ und seines Ensembles ausserordentlich schätzt. Wir möchten das einmalige, vom Publikum getragene Konzept des Theater Kanton Zürich, mit anspruchsvollen und unterhaltsamen Theaterproduktionen weiter ausloten und vor allem das Angebot für ein diverses Publikum ausdehnen. Das Vertrauen des Vorstands ist ein Zeichen für eine dynamische Zukunft des TZ.».

Zum 50-Jahr Jubiläum 2021/22 gründet das Theater Kanton Zürich das «Junge TZ» mit dem Ziel, auch fernab der urbanen Zentren Kinder und Jugendliche mit Theaterproduktionen, Klassenzimmerstücken und dem Theatermachen in Kontakt zu bringen. Weitere spezielle Produktionen neben dem regulären Programm befinden sich in Planung.

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Nächste Vorstellungen

Mittwoch, 3. März 2021, 19.30

*** ABGESAGT ***

Der Kirschgarten

Komödie von Anton Tschechow

Eine Koproduktion von Theater Kanton Zürich und Theater Winterthur

Winterthur
Theater Winterthur

Theaterstrasse 6

8402 Winterthur

Freitag, 12. März 2021, 10.00

KlassenzimmerVst

Die Eisbärin

Klassenzimmerstück von Eva Rottmann

Dübendorf
Primarschule Stägenbuck

Zwinggartenstrasse 28

8600 Dübendorf

Dienstag, 16. März 2021, 10.20

KlassenzimmerVst

Paul*

Klassenzimmerstück von Eva Rottmann

Zürich
Buhnrain

Buhnrain 40

8052 Zürich

Dienstag, 23. März 2021, 10.20

KlassenzimmerVst

Paul*

Klassenzimmerstück von Eva Rottmann

Adliswil
Zentrum/Kronenwiese

Schulhausstrasse 3

8134 Adliswil

Dienstag, 23. März 2021, 13.40

KlassenzimmerVst

Paul*

Klassenzimmerstück von Eva Rottmann

Adliswil
Zentrum/Kronenwiese

Schulhausstrasse 3

8134 Adliswil

Zum vollständigen Spielplan