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Antigone

Nach Sophokles

Eine griechische Tragödie gegen Ordnungswut und für Menschenliebe.

Antigones Onkel Kreon hat siegreich einen Angriffskrieg von Theben abgewehrt und ist der neue Herrscher der Stadt. Dieser Krieg wurde von Antigones Bruder Polyneikes gegen den eigenen Bruder Eteokles und Theben angezettelt, weil sich die Brüder nicht einig wurden, wem die Königskrone zusteht. Im tödlichen Zweikampf sind sie nun gefallen. Für Kreon ist Polyneikes ein Verräter und fällt in Ungnade. Im Gegensatz zu Eteokles soll sein Leichnam vor den Toren der Stadt verwesen und unbeerdigt bleiben. Wer dieses Verbot missachtet, wird mit dem Tod bestraft. Doch Antigone widersetzt sich dem Befehl und bestattet heimlich ihren geächteten Bruder und stellt somit die Macht des neuen Herrschers in Frage. Dieser reagiert mit aller Härte des Gesetzes und verurteilt seine Nichte: Sie soll bei lebendigem Leib eingemauert werden.

Die antike Tragödie des Sophokles, uraufgeführt um 442 v. Chr. in Athen, bleibt in ihrer Wirkkraft zeitlos, irritiert und inspiriert die Menschen bis heute.

Mit:

Katharina von Bock

Michael von Burg

Mia Lüscher

Pit-Arne Pietz

Ilaria Rabagliati

Miriam Wagner

Regie

Mirjam Loibl

Bühne

Thilo Ullrich

Kostüme

Anna Maria Schories

Musik

Constantin John

Licht

Patrick Hunka

Theaterpädagogik

Carola Berendts

Nadine Erne

Regieassistenz

Cybèle Mattea Zinsli

Premiere

12.12.2024

Spieldauer

k.A.

Ab 14 Jahren