Antigone

Nach Sophokles
Von Anne Carson. Aus dem Englischen von Maria Milisavljević
Schweizer Erstaufführung

Spieldauer: 80 Minuten, keine PauseAb 16 Jahren

Antigones Onkel Kreon hat siegreich einen Angriffskrieg auf Theben abgewehrt und ist der neue Herrscher der Stadt. Dieser Krieg wurde von Polyneikes, Antigones Bruder, gegen den eigenen Bruder Eteokles und Theben angezettelt, weil sie sich nicht einig wurden, wem die Königskrone zusteht. Im tödlichen Zweikampf sind sie beide gefallen. Für Kreon ist Polyneikes ein Verräter und fällt in Ungnade. Im Gegensatz zu Eteokles soll sein Leichnam vor den Toren der Stadt verwesen und per Dekret unbeerdigt bleiben. Seine Schwester Antigone widersetzt sich diesem und will dem Bruder die letzte Ehre erweisen. Die antike Tragödie «Antigone» zeigt uns in der aktuellen Version der kanadischen Autorin Anne Carson, wie unvernünftig die Vernunft sein kann. Jenseits von Gut und Böse erkundet sie ein neues Feld der Menschlichkeit und des Menschen in der Krise und fragt dabei nach dem Recht des Einzelnen auf Widerstand gegen staatliche Vorgaben. Wo sind die Grenzen der Selbstbestimmung des Individuums und wo die Grenzen der Staatsgewalt?

«Mir hat die Inszenierung sehr gut gefallen, ich war hingerissen von der Bühne und der Choreografie. Die Übersetzung ist hervorragend, selten eine so klare «Antigone» gesehen.» - Sabina Zimmermann (Deutschlehrerin Kantonsschule Zürcher Oberland)

Besetzung und Team

  • Portrait Katharina von Bock

    Katharina

    von Bock

  • Portrait Michael von Burg

    Michael

    von Burg

  • Portrait Antonia Scharl

    Antonia

    Scharl

  • Portrait Philip Dechamps

    Philip

    Dechamps

  • Portrait Ilaria Rabagliati

    Ilaria

    Rabagliati

  • Portrait Miriam Wagner

    Miriam

    Wagner

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