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Der zerbrochne Krug

Lustspiel von Heinrich von Kleist

«Ja, seht. Zum Straucheln braucht’s doch nichts, als Füsse.»

In einer kleinen Gemeinde sitzt Dorfrichter Adam über sich selbst zu Gericht und versucht mit allen Mitteln, den eigenen Kopf aus der Schlinge zuziehen und einen Sündenbock zu finden. Der Schadenswert mag klein scheinen: ein zerbrochener Krug, der Marthe Rull gehört. Doch in Wirklichkeit geht es um den Ruf von Marthes Tochter Eve, ihre Verlobung mit Ruprecht und einen üblen Erpressungsversuch des Dorfrichters Adam. Denn nicht der beklagte Ruprecht hat den Krug zerbrochen, sondern der Dorfrichter. Aber was hatte Adam bei Eve zu suchen? Der Krug bringt einen Gerichtsfall ins Rollen, der es in sich hat. Das Publikum ist in dieser Komödie den Figuren immer einen Schritt voraus, wie in einem guten Hitchcock Film und die Komik entsteht aus den Versuchen des Dorfrichters mit viel «Fake news» seine Schuld zu vertuschen. Doch ob am Ende die Guten belohnt und die Bösen bestraft werden? Das erfahren Sie in diesem Stück, in dem das gesamte Ensemble des TZ mitspielt.

Mit Kleists Komödie «Der zerbrochne Krug» eröffnete das Theater Kanton Zürich am 1. Oktober 1971 seine erste Spielzeit in Fischenthal, inszeniert vonReinhart Spörri, der das TZ 24 Jahre lang leitete. Das Stück wurde seither in jeder Intendanz einmal inszeniert und zum 50-Jahr Jubiläum kommt es wieder auf die Bühne

Regie

Elias Perrig

Bühne

Beate Fassnacht

Kostüme

Charlotte Sonja Willi

Dramaturgie

Ann-Marie Arioli

Licht

Steffen Dorner

Mit:

Joachim AeschlimannKatharina von Bock, Michael von BurgManuel HerwigStefan LahrPit Arne PietzAnja RüeggMiriam Wagner

Premiere

27.10.2021

Spieldauer

k.A.

Ab 16 Jahren 

Koproduktion mit:

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