Programm Spielzeit 2020 /21!

Liebes Publikum 

Das neue Spielzeitheft ist da und der neue Spielplan bietet viele Highlights, denn das Theater Kanton Zürich wird 50 Jahre jung und das wollen wir ab Herbst 2020 zwei Spielzeiten mit Ihnen feiern. Das Programm der ersten Jubiläumsspielzeit 2020/21 bietet acht Premieren und einige aufregende Extras, die das TZ dank verschiedener Zusatzfinanzierungen anbieten kann. 

Mit Bertolt Brechts «Dreigroschenoper», einer grossen Produktion mit einem siebenköpfigen Orchester und umfangreicher Besetzung, macht es Ihnen und sich ein Geschenk. Die Premiere findet am 21. Januar 2021, inszeniert von Rüdiger Burbach, statt.

Neu startet mit dem «Jungen TZ» ein Pilotprojekt, das mit zwei Premieren in der Spielzeit 2020 / 21 und Stücken aus dem Repertoire ein Programm für alle Altersstufen anbietet. 

Eva Rottmann hat mit «Paul*» ein neues Klassenzimmerstück für Jugendliche ab 13 Jahren für das TZ geschrieben, das sich mit Transidentität und der Vielfalt von Geschlechteridentitäten befasst. Inszenieren wird, wie schon bei der «Eisbärin», Klaus Hemmerle und die Premiere findet am 21. September 2020 in einem Klassenzimmer statt. Für Kinder ab 6 Jahren inszeniert Andrea Mutzig Astrid Lindgrens berührende Geschichte «Mio, mein Mio» über einen Jungen aus schwierigen Verhältnissen, der in einer Traumwelt zum Königssohn wird und dort viele Abenteuer bestehen muss. Premiere ist am 14. November 2020. Das «Junge TZ» wird durch die Hauptsponsorin, die ZKB, und die Ernst Göhner Stiftung zusätzlich unterstützt.

In der Eröffnungspremiere «Kunst» am 03. September 2020, geschrieben von der erfolgreichsten französischen Dramatikerin Yasmina Reza, droht die Freundschaft dreier Männer am Kauf eines weissen Bildes zu scheitern. Der Regisseur Felix Prader hat die deutsche Erstaufführung des Stücks 1995 an der Schaubühne Berlin realisiert und die Inszenierung, die Rezas Erfolg in Deutschland begründete, lief 25 Jahre lang. Für das TZ wird er sich mit dem Stück erneut auseinandersetzen.

Am 18. September 2020 wird die Premiere der Komödie «Central Park West» von Woody Allen nachgeholt. Die Schweizer Erstaufführung inszeniert Rüdiger Burbach.

Elias Perrig wird als Koproduktion mit dem Theater Winterthur mit einer Premiere am 21. Oktober 2020 Anton Tschechows «Kirschgarten» inszenieren: Eine Familie zerbricht an ihrer fehlenden Flexibilität im Umgang mit sich verändernden gesellschaftlichen und ökonomischen Bedingungen.

Mit «Farinet oder das falsche Geld» am 11. März 2021 setzen wir unsere Reihe mit Bearbeitungen von berühmten Schweizer Romanen fort. Die Dramatisierung des Romans von Charles F. Ramuz durch den Schweizer Reto Finger inszeniert Barbara­-David Brüesch. 

Als Freilichttheater inszeniert Rüdiger Burbach Mitte Mai die Komödie «Holzers Peepshow» des Berner Autors und Filmemacher Markus Köbeli. Darin versucht eine verarmte Bergbauernfamilie vorbeifahrende Touristen mit der urkomischen Inszenierung einer ländlichen Postkartenidylle zu begeistern und gerät darüber in zahlreiche Konflikte.

Hier können Sie das Spielzeitheft downloaden. 

 

Mir spiled wider!

Wir freuen uns, wieder spielen zu dürfen! Unsere Freilichttournee beginnt am 13. Juni 2020 um 20.30 Uhr in Frauenfeld auf dem Konviktplatz. Die Backstage-Comedy «Nichts als lauter Liebe» von Josiane Balasko erlebt dann ihre Freilichtpremiere. Unter Einhaltung des Schutzkonzepts und aller notwendigen Massnahmen für die Gesundheit unseres Publikums erleben Sie eine unterhaltsame Komödie über ein zerstrittenes ehemaliges Schauspielerpaar, das sich angesichts ökonomischer Zwänge wieder gemeinsam auf die Bühne stellen muss. Klar, dass da die Fetzen fliegen!

Weitere Freilichtvorstellungen: 24. Juni 2020 in Grüningen, 01. Juli 2020 in Unterstammheim, 02. Juli 2020 in Richterswil, 03. Juli in Elsau, 07. Juli 2020 in Uster, 09. Juli 2020 in Fällanden, ...

Da die Platzzahl für die Vorstellungen limitiert ist, sollten Sie sich Ihre Plätze so schnell wie möglich sichern!

Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Theater Kanton Zürich

 

Unsere Eröffnungspremiere: KUNST

von Yasmina Reza

Regie: Felix Prader

Premiere am 3. September 2020

Serge hat sich für eine beachtliche Summe ein Gemälde gekauft: ein weisses Bild. An diesem Bild entzündet sich der Streit zwischen drei Freunden, denn Serge begeistert sich für das Gemälde, Marc bekämpft es auf das Heftigste und Yvan will es sich mit keinem von beiden verderben und bezieht keine Stellung. Das Kunstwerk dient als Katalysator, mit dessen Hilfe Yasmina Reza auf psychologisch fein gezeichnete Weise die drei Männer, ihre Gefühle, ihre Befindlichkeit, ihre Freundschaft und ihr gesamtes bisheriges Dasein auf den Prüfstand stellt – eine wortgewandte Komödie über die Halbwertszeit von Freundschaften für ein furioses Schauspieler-Trio.

«Lachen schützt, entschärft, erleichtert, rettet. Sinn für Humor zu haben, in der erhabenen Bedeutung des Wortes, also nicht nur über Witze zu lachen, sondern über sich selbst lachen zu können, ohne Tabu, und jederzeit von Lachen geschüttelt zu werden – das ist eine beneidenswerte Gabe. Wer sie hat, ist vom Schicksal oder von den Göttern gesegnet. Das Lachen stellt das Vertrauen in uns selbst wieder her, es erhebt uns über die Situation. Das Drama von ‹Kunst› ist ja nicht, dass sich Serge das weisse Bild kauft, sondern dass man mit ihm nicht mehr lachen kann.» Yasmina Reza

Yasmina Reza wurde 1957 in Paris als Tochter einer ungarischen Geigerin und eines iranischen Ingenieurs geboren. Sie studierte Soziologie und Theaterwissenschaften in Paris, war Schauspielerin, Musikerin und wurde zweimal mit dem «Prix Moliere» ausgezeichnet. Ihre Theaterstücke wurden in über 30 Sprachen übersetzt und weltweit aufgeführt.

Ihr Einblick in die ersten virtuellen Proben ‹Kunst›

Der Regisseur Felix Prader hat 1995 die deutschsprachige Erstaufführung von Yasmina Rezas «Kunst» an der Berliner Schaubühne inszeniert und damit massgeblich zum grossen Erfolg der Autorin auf deutschsprachigen Bühnen beigetragen Nachdem die Aufführung mehr als zwei Jahrzehnte in über tausend Aufführungen auf verschiedenen Bühnen zu sehen war, konnte das TZ ihn dafür gewinnen, sich 25 Jahre später wieder mit diesem Stück auseinanderzusetzen. Er inszeniert damit zum zweiten Mal nach dem grossen Erfolg von «Der Gott des Gemetzels» ein Stück von Yasmina Reza für das TZ.

In dieser furiosen Gesellschaftskomödie erleben Sie Pit Arne Pietz als Serge, Andreas Storm als Marc und Manuel Herwig als Yvan, wie sie wegen eines weissen Bildes in Konflikte geraten, die ihr Leben, ihre Freundschaft und ihre Beziehungen grundlegend erschüttern.

Gemeinsam haben sie Ende April mit den virtuellen Proben zu ‹Kunst› begonnen.In unserem Video erhalten Sie Einblick in den ungewöhnlichen Probenstart!


Nächste Woche stellen wir Ihnen ein Stück vor, in dem ein Schweizer Volksheld die Hauptrolle spielt, eine Legende, der eine eigene Währung prägte und der, hätte er seine Ideen durchsetzen können, die Wirtschaftswelt von heute hätte anders aussehen lassen.

Bleiben Sie weiterhin gesund und uns treu!

Ihr Theater Kanton Zürich

Lichttechnik 100%

 

Per 17. August 2020 oder nach Vereinbarung suchen wir zur Verstärkung unseres Teams eine Person für Lichttechnik (100%). Bewerbungen bitte an bewerbung@tkz.ch.

Anbei finden Sie die Stellenanzeige: 

 

Trailer für jedes Stück

Wir produzieren Trailer für jedes Stück. Hier zum Beispiel: «Nichts als lauter Liebe » von Josiane Balasko, «Hautnah» von Patrick Marber und «Der Besuch der alten Dame» von Friedrich Dürrenmatt

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