Der neue Spielplan 2019/2020 ist online

Die Stücke der Spielzeit 2019/2020 sind nun auf dieser Seite abrufbar. Ausserdem können Sie sich das Spielzeitheft hier anschauen.  Gerne schicken wir es Ihnen auch als Papierausgabe per Post zu. Bestellen können Sie es z.B. per Mail unter info@tkz.ch

Die laufende Spielzeit 2018/2019 ist eine der erfolgreichsten in der jüngeren Geschichte des TZ. Beim Vorstellungsverkauf werden wir auf die Rekordzahl von rund 750.000 CHF Umsatz kommen. Zudem werden am Ende der Spielzeit knapp 190 Vorstellungen absolviert worden sein, auch dies ein absoluter Spitzenwert. Dazu gehören  40 Vorstellungen unseres Klassenzimmerstücks «Die Eisbärin», einem Auftragswerk des Theater Kanton Zürich. Zudem wurde die «Eisbärin» zu den renommierten Mülheimer Theatertagen nach Deutschland eingeladen. Und das zweite vom Theater Kanton Zürich vergebene Auftragswerk, «Zwingli Roadshow» landete immerhin auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens.

In der Saison 2018/2019 zeigt das Theater Kanton Zürich sechs neue Produktionen, darunter drei Schweizer Erstaufführungen: Die Zürcher Regisseurin Johanna Böckli eröffnet die Spielzeit mit der Schweizer Erstaufführung von «Der Junge mit dem Koffer» (von Mike Kenny). Das Stück erzählt in poetischer Sprache eine hochaktuelle Flüchtlingsgeschichte, wie sie leider heute auf der Tagesordnung steht. Es ist ein Stück über einen aussergewöhnlichen jugendlichen Helden – den Flüchtling Naz –  dessen grosses Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.
Es geht weiter mit einem Schweizer Klassiker, Friedrich Dürrenmatts «Der Besuch der alten Dame», mit dem wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theater Winterthur fortsetzen. Diese Koproduktion hat dort im Oktober  Premiere. Regie führt Elias Perrig, der am Theater Kanton Zürich in den letzten drei Jahren sehr erfolgreich die Freilichtstücke inszeniert hat. Die Titelrolle spielt Katharina von Bock.
In Patrick Marbers «Hautnah» verlieben und entlieben sich zwei Männer und Frauen in mehreren Konstellationen; da schmerzt die Liebe, wenn sie endet und ist wunderschön, wenn sie entflammt. Ein emotional packender Liebes-Reigen, der unter die Haut geht. Ein tolles Schauspieler-Stück, inszeniert von Intendant Rüdiger Burbach.
Eine wunderbare Backstage-Comedy ist «Nichts als lauter Liebe» der Französin Josiane Balasko. Ein ehemaliges Schauspieler-Ehepaar, das sich vor Jahren im heftigsten Streit trennte, soll sich auf der Bühne wieder vereinen. Zwei Egos, die eigentlich nicht zusammen können und doch müssen – denn sie braucht das Geld und er den Ruhm. Aus Hass wird Hassliebe, wird Liebe, wird … Und das alles auf der Theaterprobe, begleitet von einem unfähigen Regisseur und einem gerissenen Produzenten. Der in Paris lebende Schweizer  Regisseur Felix Prader wird sich dieser Schweizer Erstaufführung annehmen.
Zum ersten Mal zeigen wir eine Farce von Woody Allen (die er übrigens direkt für das Theater geschrieben hat) am Theater Kanton Zürich. In «Central Park West» geht es um ein Paar, das sich trennt, weil er angeblich mit der besten Freundin der Gattin durchbrennen will, die sich wiederum von ihrem depressiven Mann trennt. Aber am Ende kommt alles anders als geplant. Dies ist sowohl herrlich böse als auch in bester Woody-Allen-Manier sehr turbulent und saukomisch. Regie führt Rüdiger Burbach.
Als Freilichtstück spielen wir vier Jahre nach dem «Tartuffe» wieder einen Molière. «Der Geizige» ist sicher eine seiner berühmtesten Komödien und zeichnet in grellen Farben ein bitterböses Bild davon, wie sich Menschen in ihrem Denken, ihrem Handeln und ihrer Liebe massgeblich der politischen Ökonomie und ihren Schuldsystemen unterwerfen. Zum ersten Mal führt Barbara-David Brüesch («Das Käthchen von Heilbronn», «Die Mausefalle») bei einer Freilichtproduktion des TZ Regie.

 

 

Neu: «Ein Volksfeind»

Die Premiere von Henrik Ibsens Ein Volksfeind (Regie: Kay Neumann. Ausstattung: Monika Frenz) war am 14. März. Weitere Vorstellungen sind z.B. am 9. und 10. April im Zürcher Theater Rigiblick. Es spielen: Nicolas Batthyany, Katharina von Bock, Julka Duda, Hans-Caspar Gattiker, Manuel Herwig, Stefan Lahr, Pit Arne Pietz und Andreas Storm. Auf dem Foto: Andreas Storm als Badearzt Dr. Tomas Stockmann. Hier dazu der aktuelle Trailer:

Grosse Ehre für das TZ – Einladung zu den 44. Mülheimer Theatertagen

Zum ersten Mal ist mit Eva Rottmanns Klassenzimmerstück "Die Eisbärin" eine Inszenierung unseres Theaters zu dem renommierten Autorenfestival "KinderStücke" nach Mülheim an der Ruhr eingeladen worden. In den Wettbewerb um den mit 10.000 Euro dotierten KinderStückePreis 2019 gehen neben "Die Eisbärin" noch vier weitere Stücke. Die Mülheimer Theatertage gehören zu den wichtigsten Theaterfestivals in Europa, die „KinderStücke“ finden vom 13. bis 17. Mai 2019 statt. „Die Eisbärin“ war ein Auftragswerk des Theater Kanton Zürich an die Zürcher Autorin Eva Rottmann, die Premiere fand im September 2019 in Wetzikon statt. In der Inszenierung von Klaus Hemmerle spielt Judith Cuénod. Mehr zu dem Festival hier:

 

Neu: «Die Blechtrommel»

Günter Grass' mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichneter Roman «Die Blechtrommel» ist die Grundlage der erfolgreichen Bühnenfassung von Oliver Reese, die am 24. Februar am Theater Kanton Zürich Premiere feierte. In der Inszenierung von Markus Keller spielt Michael von Burg den Oskar Matzerath, der mit drei Jahren beschliesst, nicht mehr zu wachsen. Die Inszenierung ist eine Übernahme von DAS THEATER an der Effingerstrasse in Bern. Hier geht es zum Trailer und noch mehr zum Stück hier:

 

 

 

Gute Nachrichten aus dem TZ

Neuer Präsident der Genossenschaft gewählt · Neues attraktives Finanzierungsmodell für die Genossenschaft beschlossen · Erfolgreiches Jahr am TZ

Generalversammlung wählt Christoph Ziegler zum neuen Präsidenten
Die Generalversammlung der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich hat am 11. November einstimmig den Elgger Gemeindepräsidenten und Kantonsrat Christoph Ziegler (GLP) zu ihrem neuen Präsidenten gewählt. Ziegler folgt damit dem ehemaligen Winterthurer Statthalter Meinrad Schwarz, der dem Vorstand 16 Jahre angehörte und seit 2008 als Präsident fungierte. Mehr zu Christoph Ziegler hier: https://is.gd/BxXkas

Neues Finanzierungsmodell: Alle Gemeinden profitieren
Die Generalversammlung hat zudem ein neues attraktiveres Finanzierungsmodell beschlossen. Der Pro-Kopf-Beitrag von bisher 80 Rp. pro Einwohner wird durch abgestufte Mitgliederbeiträge für die Gemeinden abgelöst. Dank dem neuen Modell profitieren alle Gemeinden – sowohl bisherige als auch potentielle Neumitglieder – von zum Teil deutlich tieferen jährlichen Mitgliederbeiträgen. Nicht nur für einwohnerstarke Gemeinden ist eine Mitgliedschaft wesentlich günstiger geworden, auch kleinere Gemeinden werden durch das neue Modell finanziell entlastet. Ermöglicht wurde das attraktivere Modell durch die Anpassung des Rahmenkredits per 1. August 2018. Eine Mitgliedschaft lohnt sich jetzt noch mehr!Das neue Finanzierungsmodell trägt bereits erste Früchte, die Gemeinden Rüti, Maur, Gossau und Bülach sind unterdessen neu oder wieder in die Genossenschaft eingetreten.

Erfolgreiches Jahr 2018
Für das Theater Kanton Zürich geht ein sehr erfolgreiches Kalenderjahr seinem Ende entgegen. Dank der Erhöhung des Rahmenkredits um 300.000 CHF pro Jahr können sowohl das Angebot für Schülerinnen und Schüler mit der Anstellung einer Theaterpädagogin, das neue Finanzierungsmodell für die Gemeinden sowie eine Weiterentwicklung von Kommunikation und Marketing umgesetzt werden. In der Saison 2017/2018 spielte das Theater Kanton Zürich insgesamt 140 Vorstellungen, fast 22.000 Zuschauerinnen und Zuschauer kamen zu den Aufführungen. Zudem konnten in dieser Saison bereits 33 Vorstellungen vom Klassenzimmerstück verabredet werden und der Vorstellungsverkauf insgesamt wird in der Saison 2018/2019 bei mindestens 170 Aufführungen landen, der beste Wert seit wenigstens acht Jahren.

 

Trailer für jedes Stück

Wir produzieren Trailer für jedes Stück. Hier zum Beispiel: «Ein Volksfeind» von Henrik Ibsen und «Die Blechtrommel» von Günter Grass 

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