Frohe Feste

von Alan Ayckbourn | Regie: Rüdiger Burbach

Deutsch von Gottfried und Inge Greiffenhagen

Sidney: Ich habe ein paar Spiele vorbereitet. 
Jane: Spiele? 
Sidney: Für alle Fälle. 
Jane: Oh, gut.

Ehen am Rande des Nervenzusammenbruchs: Drei Paare, drei Weihnachtsfeiern, drei Schauplätze. Mit einer Weihnachtsfeier, die ihresgleichen sucht, hofft Geschäftsmann Sidney bei seinen illustren Gästen – einem Bankier und einem Architekten nebst Gattinnen – nicht nur Eindruck zu schinden, sondern auch Geld für ein Projekt locker zu machen. Ein guter Plan, der aber durch Übereifer und vor allem durch die Putzsucht seiner Frau Jane erheblich gefährdet wird. Ein Jahr darauf lädt das Architektenehepaar Eva und Geoffrey Jackson zum Weihnachtsfest, in dessen Verlauf die mit ihrem Leben hadernde Eva demselben auf alle erdenkliche Weisen ein Ende bereiten möchte – während ihre Gäste dies immer wieder unbewusst verhindern. Ein weiteres Jahr verstreicht und dieses Mal trifft man beim Banker Ronald Brewster-Wright und seiner dem Alkohol zugeneigten Gattin Marion aufeinander, um das Fest der Liebe und Besinnlichkeit zu begehen. Und wieder einmal kommt alles anders als geplant …

Gefeiert wird zwar im Wohnzimmer, doch der zentrale Ort des weihnachtlichen Geschehens ist alljährlich die Küche, in der dem Zuschauer die sich über das Jahr verschobenen Machtverhältnisse und verschrobenen Beziehungen präsentiert werden.

Alan Ayckbourn – ein «Pessimist, was die Menschheit angeht, und Optimist, was den Menschen betrifft» – ist ein Meister der todernsten Komödie.

Regie: Rüdiger Burbach

Bühne und Kostüme: Christian Rinke

Es spielen: Cathrin Störmer/Natalia Conde (Eva Jackson) Katharina von Bock (Marion Brewster-Wright) Vera Bommer (Jane Hopcroft) Stefan Lahr (Geoffrey Jackson) Andreas Storm (Ronald Brewster-Wright) Brencis Udris (Sidney Hopcroft)

Premiere: 9. Dezember 2010

Dauer: ca. 2 Stunden, eine Pause.

«Ein toller Spass.» Der Landbote

«Das begeisternde Schauspielerensemble macht die temporeiche Komödie, zum atemlosen Spektakel.» Neue Zürcher Zeitung

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