Spielzeitferien bis zum 21. August

Das Theater Kanton Zürich macht Spielzeitferien vom 16. Juli bis zum 21. August.
Wir starten wieder mit der Freilichtaufführung von «Die schwarze Spinne» am 23. August in Winterthur-Neuwiesen. Wir wünschen Ihnen allen einen herrlichen und erholsamen Sommer!

Spielplan 17/18 jetzt online!

Die Stücke der Spielzeit 2017/2018 sind nun online. Wir machen sechs Neu-Produktionen: Eine burleske Operette, eine mitreissende Coming-of-Age Geschichte, ein berührendes Beziehungsdrama, ein märchenhaftes Ritterschauspiel, eine französische Komödie und ein lustig-liebestolles Freilichtstück. Intendant Rüdiger Burbach eröffnet die Spielzeit mit «Häuptling Abendwind», einer Operette von Johann Nepomuk Nestroy mit Musik von Jacques Offenbach. Damit setzen wir die Zusammenarbeit mit dem Opernhaus Zürich fort, die mit Mozarts «Schauspieldirektor» 2015 erfolgreich begonnen hat. Wie beim «Schauspieldirektor» wird der Autor Stephan Benson die Nestroysche Geschichte für unsere heutigen Bedürfnisse bearbeiten. Es geht weiter mit der Bühnenfassung eines der erfolgreichsten deutschsprachigen Romane der letzten 20 Jahre, Wolfgang Herrndorfs «Tschick». Der Autor erzählt die Geschichte einer Jungs-Freundschaft vor dem Hintergrund ihres Sommers des Erwachsenwerdens. Ein literarisch-theatrales Roadmovie: Berührend, komisch, schräg, mitreissend. Regie führt bei der Koproduktion mit dem Theater Winterthur die Zürcherin Johanna Böckli, die nach ihrem Debut mit «Der Goalie bin ig» zum zweiten Mal bei uns inszeniert. Von Menschen in der Lebensmitte handelt Lot Vekemans‘ preisgekröntes Drama «Gift. Eine Ehegeschichte.» Ein Ehepaar, das einen schweren Schicksalsschlag hinnehmen musste, der schliesslich zur Trennung führte, sieht sich nach Jahren erstmals wieder. Während er eine neue Familie gegründet hat, trauert sie der verlorenen Vergangenheit nach und hofft scheinbar aussichtslos auf einen Neuanfang mit ihrem Ex. Felix Prader inszeniert das intensive Kammerspiel, das auch für kleinere Spielstätten geeignet ist. Heinrich von Kleists «Das Käthchen von Heilbronn» wird die Bündner Regisseurin Barbara-David Brüesch, die zuletzt «Endstation Sehnsucht» bei uns inszenierte, auf die Bühne bringen. Ein Ritterschauspiel um bedingungslose Liebe, politische Ranküne, packende Schlachten und magische Verzauberungen mit grossem Ensemble. Als vorletzte Produktion der Saison inszeniert Elina Finkel Eugène Labiches «Die Affäre Rue de Lourcine». Damit setzen wir unsere Auseinandersetzung mit französischen Komödien fort, die wir mit «Der Gott des Gemetzels», «Die Wahrheit», «Dinner für Spinner» und «Tartuffe» begonnen haben. Shakespeares «Ein Sommernachtstraum» planen wir als Freilichtstück. In einer Sommernacht werden zwei junge Liebespaare, zu den Spielbällen streitender höherer Wesen, die wiederum von linkischen Handwerkern, die ein Theaterstück zu Ehren ihres Herzogs proben müssen, gestört werden. Beste Voraussetzungen also für ein lustvolles Chaos, dass für die ganze Familie geeignet ist. Folgende Produktionen sind noch im Repertoire: «Der Goalie bin ig», «Max Frisch HOMO FABER», «Dinner für Spinner», «Don Carlos», «Der Revisor», «Malaga», «Homevideo»,  sowie die Freilichtproduktion «Die schwarze Spinne».

Zum Ensemble dazu stösst zum einen Joachim Aeschlimann, ein in Zürich geborener und aufgewachsener Absolvent der Zürcher Hochschule der Künste. Während seines Studiums, das er im Frühjahr 2017 mit dem Master abschliesst, war er u.a. am Theater der Künste Zürich und am Jungen Schauspielhaus zu sehen. Ausserdem hatte er eine Rolle in dem Schweizer Film «Amateur Teens». Zum anderen Julia Duda, 1991 in Walsrode geboren. Sie studierte von 2013 bis 2017 Schauspiel an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover. Während des Studiums Arbeiten am Studiotheater Hannover und am Deutschen Theater Göttingen. Am Nationaltheater Mannheim gastiert sie in «Vereinte Nationen» unter der Regie von Tim Egloff.

Ganz speziell und besonders herzlich möchten wir uns an dieser Stelle für die Treue unserer Hauptsponsorin, der Zürcher Kantonalbank (ZKB) bedanken. Ohne deren Engagement und Unterstützung wäre vieles nicht möglich am Theater Kanton Zürich!

Regierungsrat legt Rahmenkredit & Lotteriefonds-Gesuch für das TZ vor

Medienmitteilung
Regierungsrat

Rahmenkredit und Lotteriefonds-Gesuch für das Theater Kanton Zürich vorgelegt

Der Regierungsrat stärkt das Theater Kanton Zürich und legt dem Kantonsrat zwei Anträge vor: den Rahmenkredit für die nächsten sechs Spielzeiten von 13,8 Millionen Franken sowie das Gesuch um einen Lotteriefonds-Beitrag für den Ausbau der Infrastruktur und Bühnentechnik von 900'000 Franken.

Das Theater Kanton Zürich (TZ) ist eine einzigartige Theaterinstitution: konzipiert als Wanderbühne, die mit qualitativ hochstehenden Theateraufführungen durch den ganzen Kanton Zürich tourt, geht dieses Theater zum Publikum. Und nicht umgekehrt. Für ein paar Stunden verwandelt das TZ mit seinen mobilen Kulissen jeden Gemeindehausplatz und jede Mehrzweckhalle eines Schulhauses in ein Theater. Die Gelegenheit, qualitativ hochstehendes Theater gleich um die Ecke zu sehen, beschert dem TZ ein treues Publikum. Rund sieben Inszenierungen erarbeitet das Ensemble jährlich, diese werden im ganzen Kantonsgebiet über 120mal aufgeführt. Inszeniert wird zeitgenössisches, anregendes und immer auch unterhaltsames Volkstheater. Teil des Repertoires ist jedes Jahr auch eine Produktion, die sich explizit an Kinder oder Jugendliche richtet. Trägerin ist die 1971 gegründete Genossenschaft, die aktuell über 90 Gemeinden zu ihren aktiven Genossenschaftern zählt. Standort für die Probebühnen und Werkstätten ist das Industrieareal Winterthur Grüze, an gleicher Stelle ist auch der Theatersaal, der die zahlreichen Heimspiele beherbergt.

Betriebsbeitrag für die nächsten sechs Spielzeiten
In seinem Antrag würdigt der Regierungsrat die künstlerische Arbeit des Theater Kanton Zürich und sein Engagement für die kulturelle Grundversorgung im ganzen Kanton. Der Regierungsrat beantragt, den jährlichen Subventionsbeitrag an das Theater neu auf 2,3 Millionen Franken festzulegen. Die Erhöhung um 300'000 Franken ermöglicht es dem Theater, die Netzwerkarbeit mit den Gemeinden zu vertiefen und die Kooperationen mit den Schulen gezielt voranzutreiben. Weiter will das Theater auch den in den letzten sechs Jahren entstandenen Nachholbedarf im Bereich der Lohnstruktur kompensieren. Diese Anpassungen sichern das künstlerische Angebot des Theaters langfristig und stärken seine Verankerung in der Kulturlandschaft des Kantons.

Lotteriefonds-Beitrag für den Ausbau von Infrastruktur und Bühnentechnik
Durch die Tourneetätigkeit des Theaters ist das technische Material einem höheren Verschleiss ausgesetzt als bei einem stationären Betrieb. Um den heutigen Standards auf und hinter der Bühne zu entsprechen, müssen einzelne Teile der Infrastruktur und zentrale Bereiche der Bühnentechnik erneuert oder ersetzt werden. Zu den wichtigsten Massnahmen zählen zum Beispiel die Erneuerung der Lichtinstallationen, die für einen reibungslosen Ablauf bei Freilichtaufführungen feuchtigkeitsunempfindlich sein müssen, der Ersatz der Theaterbestuhlung oder die Neuanschaffung ausgewählter Maschinen für die theatereigene Werkstatt. Sämtliche Massnahmen zielen darauf ab, die Qualität des Dargebotenen zu erhalten, den Komfort für das Publikum zu erhöhen sowie ein ausgewogenes Ressourcenmanagement sicherzustellen.

Die Regierungsratsbeschlüsse Nr. 501/2017 und Nr. 502/2017 sind unter www.rrb.zh.ch verfügbar.
 

 

Trailer für jedes Stück

Wir produzieren Trailer für jedes Stück. Hier zum Beispiel: «Die schwarze Spinne» von Jeremias Gotthelf, Regie: Elias Perrig und «Homevideo» von Jan Braren/Can Fischer, Regie: Rüdiger Burbach.  

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