Neu im Spielplan: «Nora oder ein Puppenhaus»

Barbara-David Brüesch inszeniert Henrik Ibsens modernen Klassiker «Nora oder ein Puppenhaus». Es spielen Miriam Wagner (Nora Helmer), Pit Arne Pietz (Torvald Helmer), Katharina von Bock (Frau Linde), Stefan Lahr (Krogstad), Andreas Storm (Dr. Rank), und Annalisa Derossi (Anne-Marie, ein Kindermädchen). Die nächste Vorstellung ist am 26. April in Thun. Weitere Vorstellungen folgen im Herbst. «Ungeheuer gut» - «Vor ihr (der Nora von Miriam Wagner) geht man in die Knie.» (Der Landbote)

 

«Karneval» - Der Theaterthriller wieder im Spielplan

Der katalanische Autor («Die Grönholm-Methode») hat einen spannenden Theaterkrimi geschrieben. In «Karneval» wird ein kleiner Junge entführt. Die Täter drohen ihn live im Internet mit einer Zeitbombe zu töten, das Polizistenteam um Kommissarin Maria Gerstner hat nur eine halbe Stunde, um  den Aufenthaltsort zu ermitteln. Es beginnt ein dramatischer Wettlauf gegen die Zeit...

Ein Polizeikommissariat während der Fasnachtszeit. Es ist ruhig, Kommissarin Maria Gerstner, eine dominante und routinierte Kapazität in den besten Jahren und ihr junger Assistent Peter Prager vertreiben sich die Zeit, indem sie sich über das jeweilige Liebesleben des anderen unterhalten. Plötzlich wird ihr ganzer Einsatz gefordert: In einem Park ist ein kleines Kind spurlos verschwunden, so die Aussage der völlig verzweifelten Mutter. Hektische Suchkommandos bleiben fruchtlos, alle Spekulationen führen ins Nichts, die Polizisten tappen im Dunkeln. Da wird den Ermittlern eine Internetseite zugespielt, auf der ein Livebild des vermissten dreijährigen Jungen zu sehen ist. Das schlafende Kind ist offenbar mit einer Bombe verbunden, die in 30 Minuten explodieren soll. Ein ungeheuerliches Szenario! Die Drohung der Attentäter setzt das Einsatzkommando unter unglaublichen Druck.

Wer sind die Entführer? Was sind ihre Forderungen? Haben Sie überhaupt welche? Ist das ganze real oder ein Fake? Fragen über Fragen und die Zeit läuft unerbittlich …   Es folgen dreissig Minuten, die einen in Atem halten: Ein Thriller auf der Bühne, hochspannend und skurril; ein nervenzerrendes Stück um einen digitalen Tatort, ein Stück über Schein und Sein, ein mysteriöses Psychospiel im digitalen Zeitalter vor dem Hintergrund der Bedrohungen des internationalen Terrorismus, das niemand kalt lassen wird.

Es spielen: Katharina von Bock, Judith Cuénod, Gerrit Frers, Daniel Hajdu, Miriam Wagner. 
Regie: Rüdiger Burbach. Bühne und Kostüme: Beate Fassnacht.

«Der reinste Thriller: Spannung pur, wie sie im Theater selten zu erleben ist.» NZZ

 

 

Dokfilm über den Premierentag von «Die Möwe» von Eva Vitija

Im letzten Herbst hat die Zürcher Filmemacherin Eva Vitija einen Dokumentarfilm über unser Ensemblemitglied Andreas Storm gedreht. Zusätzlich hat sie einen Kurzfilm über den Premierentag der «Möwe» von Anton Tschechow (Regie: Barbara-David Brüesch) gemacht. Diesen Film möchten wir Ihnen nicht vorenthalten. Viel Spass beim Anschauen! (Zum Einloggen benötigen Sie das Passwort Andreas.)

http://vimeo.com/64446310

Gute Noten für das Theater Kanton Zürich

Ergebnis einer Umfrage bei den Gemeinden und Veranstaltern zur Zufriedenheit mit dem Theater Kanton Zürich, in Auftrag gegeben von der Fachstelle Kultur des Kanton Zürich

Im Jahr 2012 hat die für Kulturförderung zuständige Fachstelle Kultur eine Umfrage zur Zufriedenheit mit dem Theater Kanton Zürich durchgeführt. Adressaten waren jene Gemeinden, die seit dem Sommer 2010 das Theater Kanton Zürich bei sich zu Gast hatten. Insgesamt haben sich 60 von 72 angefragten Gemeinden an der Umfrage beteiligt.

Die Zusammenarbeit mit dem Theater Kanton Zürich (TZ) wird insgesamt mit «sehr gut» benotet. Der Anteil der positiven und sehr positiven Antworten erreicht bei den Gemeinden des Kantons Zürich erfreuliche 97%. Bei allen drei Teilaspekten «Qualität des Informationsmaterials», «Zusammenarbeit bei der Buchung» und «Zusammenarbeit bei der Aufführung» urteilen die Gemeinden mit einem Anteil von mehr als 90% an positiven und sehr positiven Noten.

Als «gut» eingeschätzt wird das Programmangebot des TZ: Der Anteil der positiven und sehr positiven Antworten beträgt 80%. Bei der bevorzugten Art der Stücke stehen die Komödien mit 73% und die Klassiker mit 72% Nennungen an der Spitze. An dritter Stelle folgen zeitgenössische Stücke.  Bei der Beurteilung einzelner Aspekte, die bei der Buchung von Stücken wichtig ist, erreicht die «Professionalität des Ensembles» die höchsten Werte und zwar sowohl bei den Gemeinden des Kantons als auch bei den ausserkantonalen Veranstaltern.

Das Preis-/Leistungsverhältnis des Theaters wird als «gut» bewertet: hier werden 78% positive und sehr positive Antworten erreicht. Und dies, obwohl die Kosten für eine Veranstaltung als «eher hoch» bezeichnet werden.

Die Trägerschaft des TZ ist eine Genossenschaft, die in erster Linie durch die Mitgliedsgemeinden gebildet wird. Nach der Meinung zu diesem Modell befragt, äusserten sich 77% der Gemeinden positiv bis sehr positiv dazu («bewährt» und «sehr bewährt»).

 

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