Neu: «Kleider machen Leute»

Das diesjährige Freilichtstück ist Kleider machen Leute. Zum 200. Geburtstag des Zürcher Dichters zeigen wir eine Dramatisierung seiner wohl berühmtesten Novelle. (Bearbeitung: Dagrun Hintze). Es inszeniert Elias Perrig, die Ausstattung besorgt Beate Fassnacht, die Musik komponiert Biber Gullatz. Es spielen Michael von Burg (Wenzel Strapinski), Julka Duda (Annette), Manuel Herwig (Böhni), Stefan Lahr (Amtsrat), Katharina von Bock (Köchin), Andreas Storm (Wirt) und Miriam Wagner (Kutscherin). Die Premiere fand am 16. Mai in Glattfelden (dem Herkunftsort von Gottfried Kellers Familie) statt. Jetzt läuft die Tournee. In Winterthur auf dem Altstadt Kirchplatz spielen wir vom 31. Mai bis 4. Juni. Hier ein Blick in den Trailer.

Grosse Ehre für das TZ – Einladung zu den 44. Mülheimer Theatertagen

Zum ersten Mal ist mit Eva Rottmanns Klassenzimmerstück "Die Eisbärin" eine Inszenierung unseres Theaters zu dem renommierten Autorenfestival "KinderStücke" nach Mülheim an der Ruhr eingeladen worden. In den Wettbewerb um den mit 10.000 Euro dotierten KinderStückePreis 2019 gehen neben "Die Eisbärin" noch vier weitere Stücke. Die Mülheimer Theatertage gehören zu den wichtigsten Theaterfestivals in Europa, die „KinderStücke“ finden vom 13. bis 17. Mai 2019 statt. „Die Eisbärin“ war ein Auftragswerk des Theater Kanton Zürich an die Zürcher Autorin Eva Rottmann, die Premiere fand im September 2019 in Wetzikon statt. In der Inszenierung von Klaus Hemmerle spielt Judith Cuénod. Mehr zu dem Festival hier:

 

Der neue Spielplan 2019/2020 ist online

Die Stücke der Spielzeit 2019/2020 sind nun auf dieser Seite abrufbar. Ausserdem können Sie sich das Spielzeitheft hier anschauen.  Gerne schicken wir es Ihnen auch als Papierausgabe per Post zu. Bestellen können Sie es z.B. per Mail unter info@tkz.ch

Die laufende Spielzeit 2018/2019 ist eine der erfolgreichsten in der jüngeren Geschichte des TZ. Beim Vorstellungsverkauf werden wir auf die Rekordzahl von rund 750.000 CHF Umsatz kommen. Zudem werden am Ende der Spielzeit knapp 190 Vorstellungen absolviert worden sein, auch dies ein absoluter Spitzenwert. Dazu gehören  40 Vorstellungen unseres Klassenzimmerstücks «Die Eisbärin», einem Auftragswerk des Theater Kanton Zürich. Zudem wurde die «Eisbärin» zu den renommierten Mülheimer Theatertagen nach Deutschland eingeladen. Und das zweite vom Theater Kanton Zürich vergebene Auftragswerk, «Zwingli Roadshow» landete immerhin auf der Shortlist des Schweizer Theatertreffens.

In der Saison 2018/2019 zeigt das Theater Kanton Zürich sechs neue Produktionen, darunter drei Schweizer Erstaufführungen: Die Zürcher Regisseurin Johanna Böckli eröffnet die Spielzeit mit der Schweizer Erstaufführung von «Der Junge mit dem Koffer» (von Mike Kenny). Das Stück erzählt in poetischer Sprache eine hochaktuelle Flüchtlingsgeschichte, wie sie leider heute auf der Tagesordnung steht. Es ist ein Stück über einen aussergewöhnlichen jugendlichen Helden – den Flüchtling Naz –  dessen grosses Vorbild Sindbad, den Seefahrer und die unübertreffliche Kraft von Träumen und Geschichten. Ein Theaterabenteuer mit Musik, das nichts beschönigt und doch voller Poesie und Hoffnung steckt.
Es geht weiter mit einem Schweizer Klassiker, Friedrich Dürrenmatts «Der Besuch der alten Dame», mit dem wir die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem Theater Winterthur fortsetzen. Diese Koproduktion hat dort im Oktober  Premiere. Regie führt Elias Perrig, der am Theater Kanton Zürich in den letzten drei Jahren sehr erfolgreich die Freilichtstücke inszeniert hat. Die Titelrolle spielt Katharina von Bock.
In Patrick Marbers «Hautnah» verlieben und entlieben sich zwei Männer und Frauen in mehreren Konstellationen; da schmerzt die Liebe, wenn sie endet und ist wunderschön, wenn sie entflammt. Ein emotional packender Liebes-Reigen, der unter die Haut geht. Ein tolles Schauspieler-Stück, inszeniert von Intendant Rüdiger Burbach.
Eine wunderbare Backstage-Comedy ist «Nichts als lauter Liebe» der Französin Josiane Balasko. Ein ehemaliges Schauspieler-Ehepaar, das sich vor Jahren im heftigsten Streit trennte, soll sich auf der Bühne wieder vereinen. Zwei Egos, die eigentlich nicht zusammen können und doch müssen – denn sie braucht das Geld und er den Ruhm. Aus Hass wird Hassliebe, wird Liebe, wird … Und das alles auf der Theaterprobe, begleitet von einem unfähigen Regisseur und einem gerissenen Produzenten. Der in Paris lebende Schweizer  Regisseur Felix Prader wird sich dieser Schweizer Erstaufführung annehmen.
Zum ersten Mal zeigen wir eine Farce von Woody Allen (die er übrigens direkt für das Theater geschrieben hat) am Theater Kanton Zürich. In «Central Park West» geht es um ein Paar, das sich trennt, weil er angeblich mit der besten Freundin der Gattin durchbrennen will, die sich wiederum von ihrem depressiven Mann trennt. Aber am Ende kommt alles anders als geplant. Dies ist sowohl herrlich böse als auch in bester Woody-Allen-Manier sehr turbulent und saukomisch. Regie führt Rüdiger Burbach.
Als Freilichtstück spielen wir vier Jahre nach dem «Tartuffe» wieder einen Molière. «Der Geizige» ist sicher eine seiner berühmtesten Komödien und zeichnet in grellen Farben ein bitterböses Bild davon, wie sich Menschen in ihrem Denken, ihrem Handeln und ihrer Liebe massgeblich der politischen Ökonomie und ihren Schuldsystemen unterwerfen. Zum ersten Mal führt Barbara-David Brüesch («Das Käthchen von Heilbronn», «Die Mausefalle») bei einer Freilichtproduktion des TZ Regie.

 

 

augenauf! das festival - 20. bis 24. Mai in Winterthur

Ein kleines Jubiläum: zum fünften Mal geht 2019 «augenauf! das festival» in Winterthur über die Bühnen der Theaterhäuser. Vom 20. bis 24. Mai zeigen sechs internationale Theaterproduktionen, was Theater für Jugendliche ab 13 Jahren heute kann. Aktuelle Themen verbinden sich mit zeitgenössischer Ästhetik und bringen Schauspiel, Tanz, Figurenspiel und Musiktheater für ein junges Publikum auf den Punkt. Vom Vampirdrama zum Western, vom Mobbing im Netz zur Lust am Bösen, vom Thema Vertrauen zum Ruf der Wildnis: hochkarätiges Theater im Theater Winterthur, dem Theater am Gleis und der Alten Kaserne. Im Vorfeld des Festivals gibt es für die Schülerinnen und Schüler der diesjährigen Partnerschule Sek Stadt ein intensives Workshop-Angebot. Am Theater Kanton Zürich waren z.B. zwei Klassen der Partnerschule bei einem Probenbesuch von «Kleider machen Leute» dabei und erhielten eine Führung durch das Theater. Neu präsentieren zudem drei Schülergruppen dieser Schule unter dem Label «Black Cubes» der Öffentlichkeit selbsterarbeitete Theaterstücke.

Das komplette Programm finden Sie hier

Der Trägerverein des Festivals besteht aus: Theater am Gleis, Theater Winterthur, Theater Kanton Zürich, Alte Kaserne Kulturzentrum, Figurentheater Winterthur, Bühnerei. Der Trägerverein ist auch die Programmgruppe des Festivals. Finanziell unterstützt wird das Festival von: Stadt Winterthur, Kanton Zürich Fachstelle Kultur, Kanton Zürich Bildungsdirektion, Migros Kulturprozent, Beisheim Stiftung, Stanley Thomas Johnson Stiftung, Ernst Göhner Stiftung

 

Trailer für jedes Stück

Wir produzieren Trailer für jedes Stück. Hier zum Beispiel: «Ein Volksfeind» von Henrik Ibsen und «Kleider machen Leute» nach Gottfried Keller 

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