«Der Revisor» Neu im Spielplan

Gogols berühmte Verwechslungskomödie spielt in einer kleinen, abgelegenen Gemeinde, in der Korruption, Faulheit und Inkompetenz Alltag sind. Die Honoratioren der Stadt verspielen und vertrinken die Gelder des Staates oder wirtschaften sich in die eigene Tasche. Ein herrliches Leben – bis sich die Nachricht verbreitet, ein Revisor sei inkognito auf dem Weg in den Ort. Als die völlig abgebrannte Katasterassistentin Chlestakowa eintrifft und prompt jeder in ihr die Revisorin vermutet, überschlagen sich die Ereignisse: Alle versuchen mit heiler Haut davonzukommen und Chlestakowa für sich zu gewinnen. Diese nutzt ihren neu gewonnenen Status schamlos aus, nimmt bereitwillig alle Vergünstigungen sowie Geldgeschenke an und scheut sogar vor falschen Eheversprechungen nicht zurück…

«Schauspielerin Miriam Wagner mit gut sichtbarem Babybauch spielt diese Revisorin als narzisstischen Orkan, der über die simplen Gemüter des Provinzkaffs hinwegfegt. … Das ist frech, frappiert und überzeugt in Sachen Aktualisierung. … Vor einer Revisorin wie dieser müsste man sich heute zu Recht fürchten.» SRF Kultur

Es spielen: Nicolas Batthyany, Katharina von Bock, Judith Cuénod, Michael von Burg, Stefan Lahr, Andreas Storm und Miriam Wagner/Silvia Maria Jung als Chlestakowa.
Regie: Felix Prader. Bühne: Anja Furthmann. Kostüme: Jessica Karge

Nächste Vorstellungen am 21./22. Januar im Zürcher Rigiblick und in Winterthur wieder am 31. Januar.

Zum vorläufig letzten Mal: «Endstation Sehnsucht»

Am Donnerstag, dem 19. Januar spielen wir zum vorläufig letzten Mal «Endstation Sehnsucht». Und zwar im Theater am Kirchplatz in Schaan (FL). In der Inszenierung von Barbara-David Brüesch sehen Sie Nicolas Batthyany (Stanley Kowalski), Katharina von Bock (Blanche Dubois), Nils Torpus (Mitch), Miriam Wagner (Stella Kowalski) sowie Patrick Boinet, Vivien Bullert, Janos von Kwiatkowski und Yannick Weber.

«Eine grandiose Adaption.» Der Landbote

«Zwischen Blanche und Mitch tut sich ein Abgrund auf, so tief, dass einem schwindlig werden könnte. Schwindlig wird den beiden bei ihrem auf Rollschuhen ausgeführten Pas de deux. Es ist ein hinreißender Tanz um die Unmöglichkeit, sich von seiner besten Seite zu zeigen, ohne lügen zu müssen.» Nachtkritik

«Von Bock spielt grosse Gefühle und grosse Wunden, sie spielt um ihr Leben». NZZ

 

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Rüdiger Burbach verlängert seinen Vertrag als Intendant

Rüdiger Burbach, seit 2010/2011 Künstlerischer Leiter am Theater Kanton Zürich hat seinen mit der Spielzeit 2017/2018 auslaufenden Vertrag um weitere vier Spielzeiten bis zum Ende der Saison 2021/2022 verlängert. Dies gab der Präsident der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich, Meinrad Schwarz, am Sonntag bei der jährlichen Generalversammlung der Genossenschaft bekannt.  Neben Burbach hat auch Uwe Heinrichs, Dramaturg und Mitglied der Theaterleitung, seinen Vertrag bis 2021/2022 verlängert.

Die erfolgreiche Zusammenarbeit mit dem künstlerischen Leitungsteam lässt sich neben dem sehr positiven Echo bei Presse und Publikum auf die künstlerische Arbeit auch mit Zahlen belegen. In der vergangenen Spielzeit wurden die insgesamt 150 Vorstellungen von mehr als 24‘000 Zuschauern gesehen und mit einem Verkaufserlös von über 734‘000 SFr. wurde der höchste Wert seit mehr als 20 Jahren erzielt.

Der Vorstand der Genossenschaft Theater für den Kanton Zürich ist hoch erfreut, dass die Kontinuität gewahrt bleibt und das hoch engagierte und eingespielte Team seine künstlerische und administrative Arbeit fortsetzen wird und teilt voll und ganz die Einschätzung der NZZ vom 7.9.16: «Seit das TZ unter der Leitung von Rüdiger Burbach steht, glückt ihm vieles: schauspielerische Höchstleistungen… fruchtbare Koproduktionen. Dem Strategen Burbach gelingt zudem ein Genremix für ein breites Publikum…»

Jacqueline Fehr, die für die Kultur verantwortliche Regierungsrätin: «Die weitere Verpflichtung des künstlerischen Leitungsteams Rüdiger Burbach und Uwe Heinrichs ist für das Theater Kanton Zürich ein Glücksfall. Das Duo bietet Gewähr, dass das Publikum im ganzen Kanton Zürich in den Genuss von attraktivem und qualitativ hochstehendem Theater kommt.»

Trailer für jedes Stück

Seit einiger Zeit produzieren wir für jedes Stück einen Trailer. Hier zum Beispiel: «Don Carlos» von Friedrich Schiller, Regie: Rüdiger Burbach und darunter «Der Revisor» von Nikolaj Gogol, Regie: Felix Prader.  

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